Ab Dubrovnik: Richtung Wein oder Richtung Montenegro?
Zwei Richtungen, eine Woche – und die Frage, welche zu Ihrer Crew passt.

Ein Glas Wein auf Pelješac. Ein Abend in Korčula, wo Marco Polo bis heute für Gesprächsstoff sorgt. Oder ein Törn Richtung Montenegro, hinein in die Bucht von Kotor. Wer ab Dubrovnik startet, hat gute Gründe, sich schon vor der Buchung für eine Richtung zu entscheiden.
Die erste Entscheidung fällt vor dem Ablegen
Bei Dubrovnik denken viele zuerst an die Stadtmauer. An helle Steine, schmale Gassen und den Blick über die roten Dächer.
Wir denken auch daran, was dahinterliegt.
Ab Dubrovnik führen zwei Törnrichtungen: nach Nordwesten zu den Elaphiten, nach Mljet, entlang der Halbinsel Pelješac und weiter nach Korčula – oder nach Südosten nach Montenegro mit der Bucht von Kotor.
Beides hat seinen Reiz. Beides verdient Zeit. Und genau deshalb würden wir für eine Charterwoche zuerst fragen: Was möchten Sie unterwegs erleben?
Richtung Pelješac: Wenn der Landgang zum Törn gehört
Es gibt Crews, für die ist der Landgang vor allem der Weg zum nächsten Restaurant.
Und es gibt diejenigen, die wissen möchten, was dort ins Glas kommt.
Für sie ist Pelješac ein guter Grund, ab Dubrovnik nach Nordwesten zu segeln. Pelješac ist Weinland. Dingač und Postup stehen für Rotweine aus der Rebsorte Plavac mali. Wer sie hier probiert, lernt auch die Landschaft kennen, aus der sie kommen.
Ein Besuch beim Winzer kann deshalb genauso zum Törn gehören wie die Badepause am Nachmittag. Dafür braucht es einen passenden Liegeplatz, einen vorab geklärten Weg zum Weingut und etwas Zeit an Land. Die Weinberge liegen schließlich nicht automatisch neben dem Steg.
Wer so reist, plant vielleicht einen Hafen weniger ein. Dafür bleibt von einem anderen etwas mehr.
Korčula: Marco Polo war möglicherweise schon da
Korčula bringt eine dieser Geschichten mit, die man beim Abendessen gern weitererzählt: Marco Polo soll hier geboren worden sein.
Gesichert ist das nicht. Die Stadt pflegt diese Überlieferung, und im Marco-Polo-Zentrum lässt sich seiner Geschichte nachgehen.
Für einen Besuch braucht Korčula allerdings keinen berühmten Sohn.
Die Altstadt liegt auf einer kleinen Halbinsel, eingefasst von Mauern und Türmen. In den engen Gassen lässt sich wunderbar Zeit verlieren. Erst noch um die nächste Ecke. Dann doch ein Tisch für den Abend. Und irgendwann die Feststellung, dass man heute eigentlich früher zurück an Bord sein wollte.
Für Crews, die Kultur, gutes Essen und Segeln verbinden möchten, ist Korčula ein schönes Ziel. Vorausgesetzt, die Törnplanung lässt auch Zeit dafür. Korčula auf der Karte zu erreichen und Korčula zu erleben, sind zwei verschiedene Dinge.
Dazwischen liegt schon genug Urlaub
Auf dem Weg nach Korčula liegen mit den Elaphiten und Mljet weitere Möglichkeiten für einen abwechslungsreichen Törn.
Das ist angenehm – und verführerisch.
Denn plötzlich soll jede Insel noch mit. Eine Bucht zum Baden, ein Ort für den Abend, ein Ausflug an Land. Auf der Karte lässt sich vieles verbinden. In einer Urlaubswoche muss es auch noch zu Wind, Wetter und dem Rhythmus der Crew passen.
Im Sommer weht bei stabilem Wetter nachmittags häufig der Maestral aus Nordwest. Auf dem Weg Richtung Korčula kann das Gegenwind bedeuten – ein guter Grund, Etappen und Abfahrtszeit nach der Vorhersage zu planen.
Wer gemütlich unterwegs sein möchte, kann deshalb bereits näher an Dubrovnik eine schöne Woche verbringen. Korčula darf ein Ziel sein. Es muss keines werden, nur weil es im Törnvorschlag steht.
Richtung Montenegro: Wenn hinter der Küste die Berge aufsteigen
Die andere Idee führt nach Südosten.
Ein Törn ab Dubrovnik kann auch nach Montenegro gehen. In der Bucht von Kotor verändert sich die Landschaft: Steile Berge rahmen das Wasser ein. Herceg Novi, Tivat und Kotor werden zu möglichen Stationen einer Woche, in der es sich lohnt, auch an Land unterwegs zu sein.
Die Bucht von Kotor passt zu Crews, die zwischen den Etappen gern Orte erkunden und sich dafür Zeit nehmen. Die Bucht selbst verdient mehr als einen kurzen Abstecher mit anschließendem Blick auf die Uhr.
Montenegro gehört deshalb bereits in die Anfrage. Ein Törn mit der Charteryacht von Dubrovnik nach Montenegro ist nur möglich, wenn der Vercharterer den Grenzübertritt für die konkrete Yacht erlaubt. Da Kroatien zum Schengen-Raum gehört und Montenegro nicht, müssen außerdem erforderliche Unterlagen, Versicherungsschutz sowie Aus- und Einklarierung vorab geklärt werden. Dazu kommen Gebühren und Zeit für die Formalitäten – auch auf dem Rückweg.
Wer Montenegro erleben möchte, sollte es als eigene Törnrichtung planen. Pelješac und Korčula bleiben dann gute Gründe für die nächste Reise.
Was in die Planung gehört
Für eine Woche mit Baden und kürzeren Etappen kann der Start in Dubrovnik ebenfalls interessant sein. Dann wählen wir die Ziele näher an der Basis und lassen die weiter entfernten Namen auf der Wunschliste stehen.
Bora und Jugo gehören auch im Süden Kroatiens in die Wetter- und Routenplanung. Wie entspannt die Woche wird, hängt deshalb auch davon ab, wie viel Spielraum die Crew ihrem Törn lässt.
Einen Überblick über die unterschiedlichen Ausgangsreviere finden Sie auf unserer Revierseite Yachtcharter Kroatien. Für Charter ab Dubrovnik gehört Pitter Yachtcharter zu unseren Partnern. Welche Yacht und welche Route passen, besprechen wir gemeinsam.
Was soll von dieser Woche bleiben?
Vielleicht ein Wein, dessen Namen Sie vorher nicht kannten.
Vielleicht die Diskussion darüber, ob Marco Polo nun wirklich aus Korčula kam.
Vielleicht der Moment, in dem sich die Bucht von Kotor vor Ihnen öffnet.
Das sind gute Gründe, ab Dubrovnik zu starten. Wir würden nur vorher klären, welcher dieser Ideen Sie eine Woche Zeit geben möchten.
Wir beraten Sie gerne persönlich zu Ihrer Yachtcharter ab Dubrovnik – und zu einer Törnplanung, die zu Ihrer Crew passt.











